Im Dienst der Wissenschaft - Teil 2

PSYCHOWISSENSCHAFTLICHE GRENZGEBIETE Ausgesuchte Veröffentlichungen aus verschiedenen Bereichen psychowissenschaftlicher Forschung Herausgeber: Rolf Linnemann (Dipl.-Ing.) * Steinweg 3b * 32108 Bad Salzuflen * Telefon: (05222) 6558 Internet : http://www.psychowissenschaften.de E-mail : RoLi@psygrenz.de Protokollauszüge aus Menetekel der Jahrgänge 1959 bis 1975. Thema : Im Dienst der Wissenschaft Teil 2 aus den Jahrgängen 1963 bis 1966 Die nachfolgenden Texte wurden im Medialen Friedenskreis Berlin (MFK) , einer christlich / spiri- tualistischen Gemeinschaft, in den Jahren 1959 bis 1975 erarbeitet. Es handelt sich um keine media- len Durchgaben, sondern um eine fachliche Ausarbeitung auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft. Vorwort Im Rahmen der Psychowissenschaftlichen Grenzgebiete geht es um die Veröffentlichung von gesicherten "übersinnlichen" Durchgaben und Erfahrungen. Für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit, für andere eine Sensation. Oft wird mit "übersinnlich" das Unverstandene bezeichnet, während die breite Masse nur die von der Wissenschaft zugestandenen fünf Sinne als "sinnlich" und "normal" erkennen soll. Es gibt aber Men- schen, für die sich der Bereich von Hören, Sehen, Fühlen, Schmecken und Riechen zu Eindrücken erweitert hat, die den Zuständigkeitsbereich der körperlichen Wahrnehmungsfähigkeiten verlassen und durch diese nicht mehr zu erklären sind. Diesen Menschen demonstrieren die höheren Sinne auf unmißverständliche Weise den Unterschied in der Wahrnehmung von Körper und Geist (Seele). Schaut man genauer hin, bewegen wir Menschen uns täglich inmitten von übersinnlichen Erfahrungen. Wer hat jemals Gedanken gesehen ? - Man kann sie nicht mit unseren Körpersinnen beweisen und trotzdem wird niemand bestreiten, daß es Gedanken gibt. Man nutzt Begriffe wie Gefühl, Charisma, Ausstrahlung, Aura – in wissenschaftlich-materieller Hinsicht alles unbelegte Vorgänge, die im Reich der Poesie, der Kunst, des Narrentums ihr Dasein fristen dürfen. Dennoch kann eine plötzliche Erkenntnis zu einem bedingungslosen überraschenden Geschenk werden. Diese Erkenntnis zeigt sich im Alltag und kann weder umgesetzt noch angewendet werden. Sie ist im Mysterium des Lebens selbst verborgen. Seit Einsteins Entdeckung, daß Materie und Energie gleichzusetzen sind, erkennt man immer mehr, daß die Welt geistigen Ursprungs ist. Daher ist es unmöglich, Spiritualität nicht umzusetzen, denn unsere Existenz an sich stellt den spirituellen Beweis dar. Die sich daraus ergebenden Fragen lauten: Inwieweit kann der Mensch die Schöpfung bewußt und gegenwärtig anerkennen ? - Inwieweit stellt sich der Mensch unbewußt gegen den Schöpfungsplan und bekommt somit den Fahrwind zu spüren, den er selber verursacht. - Kann der Mensch jemals aus jenem Rahmen fallen, in den er sich selber gestellt hat? Der Kampf für das Gute ist ein nicht mehr unserer Zeit entsprechendes Verhaltsmuster. Die Aussendung eines Gedankens ist eine weit unterschätzte Manifestation zukünftigen Lebens. Energie folgt der Aufmerk- samkeit. Dem entsprechend gestalten wir augenblicklich unsere Zukunft – primär durch unser Denken , dem unser Handeln folgt. In Wahrnehmung des außerordentlichen Ungleichgewichts, das unser Leben in vielerlei Hinsicht zum Kollabieren bringt, sollte man seine Gedankenkraft der Bewußtwerdung in den Wirkungskreis ähnlich Fühlender stellen. Gleiches zieht Gleiches, Ähnliches zieht Ähnliches an. Wir gestalten und erschaf- fen somit bewußt und frei von Manipulation Realität . Solange dies dem Wohl des Einzelnen ebenso wie dem Wohl des Gesamten dient, wird dieser Wirkungskreis ein friedlicher sein - neu und spirituell ist er ohnehin. Bad Salzuflen, im März 2008

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