Krankheit und Heilung - Nachtrag 1

PSYCHOWISSENSCHAFTLICHE GRENZGEBIETE Ausgesuchte Veröffentlichungen aus verschiedenen Bereichen psychowissenschaftlicher Forschung Herausgeber: Rolf Linnemann (Dipl.-Ing.) * Steinweg 3b * 32108 Bad Salzuflen * Telefon: 05222-6558 Internet: http://www.psychowissenschaften.de Email: RoLi@psygrenz.de Protokollauszüge aus Menetekel der Jahrgänge 1956 bis 1975. Thema: Krankheit und Heilung Mit Antworten zum Vegetarismus 1. Nachtrag aus den Jahrgängen 1956 bis 1968. Der Text zum Thema wurde im Medialen Friedenskreis Berlin, einer christlich / spiritualistischen Gemeinschaft, in den Jahren 1956 bis 1975 medial empfangen. Die Durchgaben sind Bestandteil des Menetekels, einer über 4.500 A4-Seiten umfassenden 20-jährigen Protokollsammlung, die neu gegliedert wurde. Alle Texte wurden in ihrer Originalität belassen. Die Arbeit der beiden Schreibmedien, Monika-Manuela Speer und Uwe Speer, begann im Alter von 15 Jahren bzw. 17 Jahren. Die Gesamtarbeit des MFK Berlin gehört zu den absoluten Glanzlichtern grenzwissenschaftlicher Forschung. Das Vervielfältigen der neuen Zusammenstellungen ist erwünscht und unterliegt keiner Beschränkung. Vorwort des Herausgebers Solange der Mensch gesund ist, sind Krankheiten kein Thema für ihn. Niemand fragt sich, warum man krank werden könnte. Man nimmt Gesundheit als Selbstverständlichkeit hin - als einen Normalzustand. Heutzutage hat man gesund, jung und erfolgreich zu sein. Krankheiten und Tod wurden aus den Gedanken der im Jugendwahn lebenden Menschen total verdrängt. Zu Unrecht, denn Krankheit und Tod gehören zum Leben, so wie der Kern zur Nuß. Solange es sich um harmlose Erkrankungen handelt, weicht man der Frage nach deren Sinn aus. Man spricht von "Zufall". Selbst bei chronischen Erkrankungen und lebenslanger Medikation werden weitergehende Gedanken oft verdrängt. Erst dann, wenn eine lebensbedrohende Erkrankung eintritt, stellt man Fragen wie: "Warum bin ich krank geworden?" "Worin liegt der Sinn? Ist Krankheit so sinnlos wie mein ganzes Leben?" Diese und ähnliche Fragen bewegen die Kranken, auch wenn sie nicht darüber sprechen. In der 1. Phase der lebensbedrohenden Erkrankung steht der Zeitpunkt und nicht die Krankheit mit deren Konsequenzen im Vordergrund. Stets lautet die erste Frage: "Warum bin ich gerade jetzt krank geworden?" In der 2. Phase kommt die Frage: "Warum bin ich krank geworden?" Jetzt steht die eigene Person im Vordergrund und die Frage nach der eigenen Wertigkeit: "Ich war doch kein schlechter Mensch?!" Nun beginnt man über sein bisheriges Leben nachzudenken. Im Angesicht der Schwere der Erkrankung und der Möglichkeit des nahenden Todes stellt man sich die Frage nach dem Sinn seines Lebens. Die bisherige Gedankenlosigkeit ist vorbei. Der Mensch hat die Möglichkeit seines baldigen Ablebens erkannt und setzt sich mit dem Leben und seiner Situation ernsthaft auseinander. Tritt zu diesem Zeitpunkt eine unvermutete Besserung oder gar eine Heilung ein, geht diese oft mit einer totalen Veränderung in der Gesinnung dieses Menschen einher. Der vorher vielleicht lieblose, kalte und geizige Mensch wird plötzlich ein völlig anderer. Die Erkrankung und die Chance der noch verbleibenden Zeit wird von nun an von ihm sinnvoller genutzt.

- 2 - Jahrgang 1956 – 1958 (unvollständig) Fragen und Antworten Leiter: Wir haben noch eine Frage zur holländischen Psychotherapeutin Hoffmann, betreffs ihrer Lauterkeit im Königshause. ELIAS: Liebe Freunde, jeder Mensch auf der eurigen Welt wird sofort belästigt, wenn er versucht, etwas Christliches zu vollbringen. Diese Frau setzt ihren Ruf und ihre ganze Existenz und Zukunft auf eine einzige Karte. Sie tut es aus Liebe und aus dem Bedürfnis heraus, diesem Menschenwesen zu helfen. Sie ist wahrlich nicht besessen. Ihr könnt es glauben. Wir wünschen ihr für ihre Arbeit den Segen des Herrn und ein Gelingen. Amen. Frage: Können bei Bluttransfusionen persönliche Eigenschaften des Blutspenders übernommen werden? ARGUN: Doch, etwas kann übergehen, nämlich Odkraft. Diese kann sich äußerst heilsam auf den anderen Organismus auswirken. Frage: Kann durch Transfusion auch eine Medialität übertragen werden? ARGUN: Auf diese Weise können mediale Eigenschaften übernommen werden. Frage: Kann der Text: "Drum wisset, daß unsere Seele im Blute liegt", damit zusammenhängen? ARGUN: Selbstverständlich. Zu Lebzeiten ist die menschliche Seele mit dem ganzen Körper verzahnt, also erst recht mit dem Blute, das ja zum größten Teil aus Wasser besteht und Wasser hat, wie ihr ja wißt, gar manche Eigenschaften. Leiter: Lieber Elias, ich komme jetzt einmal zurück auf das Experiment, das in England bezüglich der Verwendung von Farben zum Zwecke des Heilens gemacht wird. ELIAS: Heilende Farben sind blau, violett und gelb. Es ist auch unser Wille, durch Farben und Konzentration zu heilen. Frage: Was kannst du uns zum Rheuma sagen. ARGUN: Es gibt ein organisches Rheuma und ein muskulöses: Bei dem organischen Rheuma werden alle Organe lahmgelegt, so daß weder die Lunge noch das Herz weiterarbeiten können. Dieses ist eine ganz plötzliche Erscheinung und tritt meistens im Alter zwischen 60 und 70 Jahren auf. Es verläuft meistens tödlich. Dann gibt es im Gegensatz hierzu noch das muskulöse Rheuma. Von dieser böswilligen Krankheit werden alle Altersstufen befallen, es kann schon beim Säugling auftreten. Es tritt durch Feuchtigkeit und durch Kälte auf. Bei Kindern durch Unvorsicht und kühle Kleidung bedingt und durch Anfälligkeit. Es ist eine reine Muskelkrankheit. Die Muskeln bestehen aus Muskelfasern. Diese werden zum Muskelband zusammengeknüpft. Wenn dieses Muskelband durch Einwirkung von Kälte gespannt wird, so entsteht ein Muskelriß, ein ganz kleiner, winziger, welcher sich jedoch wie der Krebs weiter fortfrißt. Greift man nicht durch entsprechende ärztliche Hilfe oder durch eigene Vernunft sich warm zu kleiden beizeiten selber ein, so wird das Leiden sich mit den Jahren verschlimmern. Das Rheuma von jetzt ist zum größten Teil eine Nachkriegsfolge. Denkt einmal an den Winter 1946 zu 1947 und an die Ernährung und den Koks, welchen ihr in eurem Keller hattet.

- 3 - Leiter: Lieber Argun, wenn du uns bitte eine zweckmäßige Behandlung empfehlen würdest. ARGUN: Zum Schutz gegen Rheuma dient eine regelmäßige Massage der Körperteile, welche sehr beansprucht werden, außerdem Heizkissen oder Wärmflasche, das Einreiben mit Öl oder Fettcreme, nicht die wollene Unterwäsche vergessen, sie ist das Wichtigste. Frage: Kann Rheuma karmisch sein? ARGUN: Nein Gast: Erblich? ARGUN: Nein. Veranlagung, aber trotzdem nicht erblich. Das Rheuma beruht auch auf Störung des Gleichgewichts der Säuren und Basen, besonders bei einseitiger Ernährung. Es hat die gleichen Grundmerkmale wie Rachitis. Frage: Meines Erachtens müßte man durch geistige Arbeit Krankheiten bewältigen können. ARGUN: Es kommt auf die Krankheit an. Handelt es sich um eine organische Krankheit, wie Masern, Scharlach oder Anämie, Krankheiten, welche den Menschen apathisch werden lassen, so spielt die positive Einstellung eine sehr große Rolle und läßt Wunder geschehen, denn hier ist der Wille und der Glaube allein ausschlaggebend, ob der Kranke wieder auf die Beine kommt oder nicht. Jedoch bei Leiden, welche mit den Knochen in Verbindung stehen, nützt selbst der stärkste Wille nichts, leider. Hauptsächlich bei Wirbelsäulenleiden, das ist ein aussichtsloser Fall. Es können ein wenig die Schmerzen gelindert werden, aber sonst kann leider nicht das Leiden durch überzeugte, innige Gebete behoben werden. Frage: Fehlen die Bausteine: Fluor, Calcium, Silizium? ARGUN: Ja, diese, wenn sie jedoch zerstört sind, können sie sich nicht wieder ergänzen. Frage: Kann ein Mensch Gott anrufen in Krankheit und Not? Antwort: Selbstverständlich, meine Freunde, und je inständiger er nach Ihm ruft, um so besser gelangt dieser Ruf telepathisch zu Ihm. Jeder Mensch denkt in verschiedener Stärke, also mit unterschiedlicher Kapazität. Ist also ein Gedanke, welcher an Gott gerichtet wird, sehr schwach, so wird er von anderen jenseitigen guten Wesen aufgenommen und weitergeleitet, ähnlich als wenn in Amerika gesendet und der Funk von anderen Stationen aufgenommen und weitergeleitet wird. Ebenso wird die Kraft Gottes unter den Menschen verteilt. Die geistige Ringkette Gottes Frage: Was würdest du uns empfehlen, wie wir unser irdisches Leben verlängern können? ARGUN: Ihr könnt es, gewiß: • Laßt eure Hast und legt eure Unruhe ab. • Lernt verzeihen, so daß ihr euch nicht vor Ärger verzehrt. • Geht zeitig zu Bett, um etwa 10 Stunden zu schlafen. • Entspannt euch des öfteren oder mindestens mittags. Es müßte in jedem Betrieb eingeführt werden, daß mittags nach dem Essen eine halbe Stunde geruht wird. • Eßt in Maßen und nicht zu viel Fleisch. • Lernt richtig atmen. • Spaziergänge halten den Körper in Bewegung, abgesehen von den Entspannungspausen, aber übereilt und jagt euch nicht. Ich weiß, diese Ratschläge sind kaum einzuhalten. Ich will auch nur andeuten, wie man zur Gesundung und zu langem Leben gelangen könnte.

- 4 - Frage: Kann das Lesen heiliger Stellen des Alten- und Neuen Testamentes wesentlich zum Heilungsprozeß mit beitragen? ARGUN: Positive Literatur auf jeden Fall. Februar 1958 Frage: Ich war in den letzten Jahren zweimal im Krankenhaus, wegen Bandscheibenschaden und Ischias. Im Krankenhaus wurde es besser, kam ich nach Hause, waren die Schmerzen prompt wieder da. ARGUN: Deine Krankheiten sind wahrscheinlich in deiner Wohnung verankert. Ortswechsel wäre gut - Wohnungswechsel. Frage: Sind gewisse Krankheiten gottgewollt? ARGUN: Nicht alle Krankheiten, doch einige ja. Jedoch nicht Krebs und Schwindsucht. Kleine Krankheiten sind mitunter eine Prüfung. Es gab früher große Seuchen, doch auch diese brachten Grauen und positive Folgen, denn durch diese Krankheiten wurde gar mancher einsichtig und fand zu Gott zurück. Die Erde ist nun einmal ein Läuterungsplanet. Ihr braucht alle eine sehr strenge Erziehung. Ihr habt es euch selbst zuzuschreiben. Frage: Wie ist es bei einer Notwehr mit dem Töten, wenn die Gefahr besteht selbst getötet zu werden? ARGUN: Da ist der Fall anders. Es kommt darauf an, ob derjenige, der angegriffen wird, den Menschen liebt oder haßt. Das können wir beurteilen, weil wir ihn kennen, sein Herz, seine Liebe, seinen Charakter. Achtet gut darauf, daß das Gesetz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" nichtig ist. Ein solches "Gesetz" gibt es in Gottes Reich nicht, aber ein Verzeihen und kein Vergelten. Frage: Es gibt eine Druckschrift, die sich "Prophetisches Bild" bezeichnet. Der Inhalt soll eine mediale Durchgabe des Erzengels Michael sein, der sich eines Mediums in Österreich bedient haben soll? ARGUN: Der Erzengel Michael kann sich selbst kundtun, indem er ein Medium benutzt, jedoch geschieht das nur sehr selten. In diesem Falle handelt es sich um einen Beauftragten, nicht um Michael selbst. Frage: Kann diese Kundgabe als eine Offenbarung betrachtet werden? ARGUN: Ja, das kann sie. Frage: Ist bei den Fernheilungen immer die Vermittlung von Geistwesen erforderlich? ARGUN: Nicht unbedingt, jedoch meistens. Frage: Lieber ARGUN, wir wissen, daß die geistige Welt die Möglichkeit hat, Erdenmenschen zu heilen. In der gleichen Weise habe ich den Verdacht, daß die geistige Welt Erdenmenschen auch krank machen kann, z. B. durch niedere Geistwesen. Habe ich recht mit meiner Vermutung? ARGUN: Die niedere Geistwelt hat es schon mehr als einmal getan, das kannst du mir glauben.

- 5 - Frage: Um welche Krankheiten kann es sich dabei handeln? ARGUN: Um Krebs. Frage: Kannst du uns das etwas besser erklären? ARGUN: Der Krebs ist eine satanische Schöpfung und viele niedrige Geistwesen, die zu der satanischen Schöpfung gehören, konzentrieren sich auf eine Mutation, die dann zur Krebserkrankung führt. Zu diesen niederen Geistwesen gehören oft Seelen, die den betreffenden Menschen aus einer früheren Inkarnation kannten und dem sie etwas nicht verzeihen können, was ihnen jener einmal an Leid zugefügt hat. Denn das Niedere handelt auch meistens aus niedrigen Motiven. Frage: Wie können sich die Menschen gegen solche niederen Angriffe am besten schützen? ARGUN: Indem sie Gottes Beistand erbitten und die Hilfe von hohen Geistwesen erflehen, auf daß sie streiten mögen gegen das Böse. Doch nicht jede Krankheit hat ihren Ursprung im Bösen. Viele Krankheiten hat der Erdenmensch durch sein gottloses Verhalten ermöglicht und selbst gezüchtet. Der Ursprung liegt schon Jahrtausende zurück. Jetzt kommen aber neue Mutationen hinzu. Frage: Könnte man die göttliche Hilfe dadurch erreichen, wenn wir unseren Mitmenschen viel Liebe geben, wenn man in einem früheren Leben Böses getan hat? ARGUN: Gewiß. Ich muß dir sagen, daß du uns heute sehr erfreut hast. Bittet Gott und Seine Helfer, doch verzichtet niemals auf die Kunst der Ärzte, auch sie werden oft inspiriert. Frage: Was hier über die Entstehung der Krebskrankheit gesagt ist, würde der Lehre von Prof. Enderlein entsprechen, der da sagt, daß die Zellen schon in den Mumien infiziert wurden. Da die Menschen in der Eiszeit oder in kalten Regionen gezwungen waren, als Ersatz für Früchte Fleisch zu essen, nahmen sie von den aasfressenden Tieren auch den Grundpilz (Grundinformation) in sich auf. Hier entstand im Menschen das Bakterium über Zellen und Viren. Ist diese Annahme richtig? ARGUN: Genau das ist es. Auch den Krebs gibt es schon seit langem. Daß es ihn gibt, vom Tage seiner Entstehung, ist eine satanische Mutation an sich, jedoch gehen die bösen Mächte noch weiter, indem sie den Menschen, der bereits die betreffenden Viren in sich trägt, so beeinflussen, daß sich in diesem Organismus mikroskopisch klein eine neue Mutation befindet, die es ermöglicht, daß die Krebsträger sich rapide ausbreiten und im Menschen wirksam werden. Frage: Ist es so, daß Zellen, Bakterien oder Viren geistige Impulse erhalten, auf die sie reagieren? ARGUN: Diese Zellen und Viren haben kein Bewußtsein, trotzdem werden sie von Mächten dirigiert, sozusagen ferngesteuert. Ich will es kurz sagen: Die Mutation kann durch Veränderung der Atome im Innern der Bakterie zustande kommen. Die guten wie die bösen Mächte haben die Möglichkeit, Atome umzugruppieren oder ihnen eine andere Bewegung zu verleihen. Sie können die Schwingungskraft der Atome erhöhen und umgekehrt. Ihr versteht, wozu das führen kann? Jede Mutation handelt dem göttlichen Prinzip entgegen. Mutationen stören die Gesetzmäßigkeit Gottes. Stets haben sie niederen Ursprung. Wir bezeichnen Mutationen als dämonisch - und sagen, daß das, was eine Veränderung im positiven Sinne ist, innerhalb der göttlichen Gesetzmäßigkeit, schon nicht mehr als "Mutation" zu bezeichnen ist, sondern als eine Schöpfung. Veredelung bei Rosen und Rassenverbesserungen bei Tieren usw., die der

- 6 - Mensch vornimmt, gehören nicht zu den ungesetzmäßigen Veränderungen, sondern zur Entwicklung. Frage: Lieber Argun, ist es möglich, hierüber weitere Belehrungen zu erhalten? ARGUN: Wir werden versuchen, einen Arzt herbeizuführen, der in unserem Reiche weilt, da euch nur mit einem Intellekt gedient ist, der ein höheres Wesen besitzt, als das eurer Forscher. Auf dem Gebiet der Krebsforschung seid ihr zwar schon weiter, jedoch auch wiederum nicht. Leiter: Wir bitten euch im Interesse der Erdenmenschheit nichts unversucht zu lassen. Wir danken euch im Namen aller Menschen. Anmerkung: Immer wieder zeigt es sich, daß die Jenseitigen ihren eigenen Intellekt haben, der weder mit dem Medium noch mit den Teilnehmern der Séancen etwas zu tun hat. Alle sind Analphabeten auf diesen Gebieten, die von den Lichtboten so klar aus ihren geistigen Perspektiven beherrscht werden. Frage: Gibt es Reizstrahlen, die eine Krebserkrankung begünstigen? ARGUN: Es ist sehr minimal. Dagegen ist das Nikotin viel gefährlicher. Frage: Ist es von Bedeutung, in welcher Himmelsrichtung man schläft? ARGUN: Gewiß, man sollte mit den Füßen zum Fenster liegen. November 1958 Frage: Was kann ich gegen meine vielen Krankheiten tun? Leiter: Was sind das für Krankheiten, die Sie haben? Teiln.: 365 Krankheiten im Jahr, die mir zu schaffen machen. ARGUN: Mein liebes Kind: Punkt 1: Trinke nicht so viel Kaffee, sondern lieber heiße Milch mit Honig. Punkt 2: Versuche das Rauchen zu unterlassen. Punkt 3: Versuche Wechselbäder zu nehmen. Punkt 4: Trinke hin und wieder vor dem Schlafen eine Tasse Baldrian-Tee. Punkt 5: Übernehme dich nicht, wenn du von Anfang an weißt, du schaffst es doch nicht. Punkt 6: Gehe viel an die frische Luft. Mein Kind, ich hoffe, dir ein wenig damit dienen zu können. Ich würde jedoch empfehlen, daß viele Menschen diese Ratschläge befolgen. Die Nerven sind nämlich wie feine Drähte, kaum sichtbar, dafür leicht zerreißbar.

- 7 - Dezember 1958 Zur neuen Hautkrankheit ARGUN: Die juckende Bläschenkrankheit, die jetzt seuchenartig auftritt, ist eine direkte Folge der verseuchten Atmosphäre. Der Grund besteht in den vielen Atomversuchen bzw. Explosionen. Ein kosmisches Strahlendurcheinander führt zu allerlei Mutationen, von denen Mikroben, Bakterien und Viren zuerst betroffen werden. Es werden davon die Hautzellen vergiftet. Um es genauer zu sagen: Verschiedene Bakterien ändern ihre Vitalität, und ihre Struktur wird ebenfalls krank. Sie wirken dann ansteckend und übertragen ihre Krankheitsgifte auf die Hautzellen. Der Zustand dauert so lange an, bis der menschliche Körper von sich aus Gegengifte entwickelt hat, sich der Vergiftung zu wehren. Diese Mutation der Bakterien ist aber leider erst der Beginn noch weiterer gefährlicher Veränderungen organischen Lebens. Es werden gefährliche Mutationen der Insekten folgen, bei Ameisen, sowie bei allen Pilzarten. Wenn die Atomexplosionen nicht bald eingestellt werden, wird eine wahre Kettenreaktion von Mutationen aller Art einsetzen, der besonders das Blut aller Lebewesen ausgesetzt ist. Wir haben euch wiederholt gewarnt, doch wir sind leider Rufer in der Wüste. Anmerkung: In der Broschüre "Vor der Landung" heißt es wörtlich: "Sieh Gott, ich habe es dir angetan! Auf diesem Stern, der zur Läuterung deiner Kinder ausersehen war, leben in Zukunft nur noch menschliche Ungeheuer."

- 8 - Jahrgang 1959 Fragen und Antworten Frage: Besitzt jeder Mensch Heilkräfte, die er auch für andere einsetzen kann? ARGUN: Der Mensch hat ganz allgemein eigene Heilkräfte. Sie strömen hauptsächlich aus den Händen. Er weiß bloß selten etwas davon, handelt aber unbewußt richtig, denn das schreibt ihm schon der Selbsterhaltungstrieb vor. Er tut z. B. folgendes: Hat er Kopfschmerzen, legt er eine Hand auf die Stirn. Überlegt er, und es fällt ihm nichts ein, so legt er Daumen und Zeigefinger an die Nasenwurzel. Wenn er an einer bestimmten Stelle des Körpers Schmerzen empfindet, legt er auch dort seine Hände hin. Ihr macht, ohne es zu wissen, Gebrauch von einer metaphysischen Kraft. Frage: Neubauwohnungen werden zum größten Teil in Beton ausgeführt. Wie weit wirkt sich das auf unsere Gesundheit schädlich aus? ARGUN: Sofern die Räume nicht kalt oder feucht sind und eine angenehme Tapezierung aufweisen, ist dagegen nichts einzuwenden. Positive Strahlen werden durch Beton nicht aufgehalten. Frage: Warum sterben die meisten Menschen durch Krankheiten und unter großen Schmerzen? Warum verlöschen sie nicht wie eine Kerze? ARGUN: Es ist das Ziel Gottes, daß ein jeder so lange lebt, bis er alt ist und alles getan hat, wie es von Gott gewollt ist und daß er, wenn er alt ist und erfüllt vom Leben, friedlich einschläft. Doch leider kann Gott nicht immer alles verhindern. Er kann nur Sein Bestes tun, gemäß Seiner eigenen Gesetze. Bedenkt, daß am Tode der Menschen zumeist der Mensch selbst die Schuld trägt. Der Schmerz ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Erhaltung des Lebens. Wäre es nicht so, würde der Mensch fahrlässig mit seinem Leben umgehen. Frage: Wie geht geistige Heilung vor sich? Kann jeder geistig geheilt werden? ARGUN: Es kann jeder geistig geheilt werden, der eine leichter, der andere schwerer. Je nach seiner Einstellung und seiner Körperkonstitution. Vergeßt nicht bei der geistigen Heilung, was ein aus tiefstem Herzen kommendes Gebet an den Schöpfer vermag. Es bleibt nicht ungehört, auch wenn es euch manchmal so vorkommt. Frage: Wir möchten etwas über die Wunderheilung in Lourdes wissen. Sicher hast du schon gehört, was wir besprochen haben. ARGUN: Es hat Gott seinerzeit gefallen, den Menschen Seine Gunst zu zeigen. Er bediente sich des Mediums, der heiliggesprochenen Bernadette. Die Quelle ist angereichert mit winzigen, mikro-kleinen heilenden Protuberanzen (Ausstrahlungen). Außerdem ist die Wunderquelle magnetisiert. Es halten sich dort von Anfang an große, unsichtbare geistige Helfer auf. Einwand: Auch Ungläubige können geheilt werden. Doch Wissenschaftler haben im Wasser nichts gefunden. ARGUN: Ich weiß, es ist vielleicht unglücklich ausgedrückt, wenn ich sage "mikroskopisch klein", denn sie sind noch kleiner, als daß sie gesehen werden könnten. Es sind eigentlich Feinstschwingungen. Wir kennen andere Bezeichnungen als ihr. Für uns ist es schwer, es euch richtig verständlich zu machen. Wie können wir Dinge erklären, deren Namen ihr nicht kennt, weil ihr um die Dinge nicht wißt? Habe ich euch schon erzählt, was für eine Kraft in euren eigenen Händen ist? Eine Kraft, die eigens für euch vorhanden ist.

- 9 - Leiter: Beim Handauflegen? ARGUN: Ja, das ist es. Marcella gab diese Mitteilungen durch. Ihr mögt es für Aberglauben halten, doch: Durchgekautes Roggenbrot wirkt, nachdem es 10 Minuten an der Luft gelegen hat, auf nervöse Körperstellen, auch schmerzhafte (keine Wunden) wohltuend und heilend. Es hat sozusagen eine Art "Zuckerglasur" erhalten und bestimmte heilende Stoffe, die der Körper durch den Speichel absondert. In Verbindung mit Sauerstoff wirken sich diese Substanzen positiv auf den Stoffwechsel aus. Frage: Ärzte verstehen es nicht immer, den Menschen als eine Einheit von Körper, Seele und Geist zu betrachten. Diese Voraussetzungen fehlen vielen von ihnen. ARGUN: Leider! Ohne diese drei Einheiten ist ihr ganzes Können nur Stückwerk. Mai 1959 Frage: Wie beurteilt das Geistige Reich die Gemeinschaft, die sich "Christliche Wissenschaft" nennt und sich gewisser Heilungen rühmt? ARGUN: Es gibt so viele Richtungen auf diesem Gebiet. Die Hauptsache ist doch, daß wir uns alle einmal vor dem Throne Gottes treffen. Frage: Gibt es nicht auch Richtungen, die sich vom Throne Gottes eher entfernen, als daß sie dorthin führen? ARGUN: Manche Menschen und Richtungen brauchen eine gewisse Entwicklungszeit, bis sie einsehen, daß sie falsch gehen. Dann kehren diese wieder um und beginnen von neuem zu suchen. Aber es wäre verkehrt, ihnen eine andere Überzeugung aufzudrängen, denn dann wissen sie nicht mehr weiter und verzweifeln völlig. Solange ein Mensch sucht, spürt er den Gottesfunken in sich. Doch wehe ihm, wenn der Stillstand kommt, denn dann macht sich der Böse an ihn heran. Dezember 1959 Frage: Es wird behauptet, daß der Genuß von reiner Butter schädlich sein kann. Ist euch derartiges bekannt? ARGUN: Jüngere Menschen können ohne Schaden reine Butter genießen. Doch ältere Menschen, ich meine über 50 Jahre, sollten nicht so viel Fett oder Butter essen. Anders ist es mit dem Genuß von Kunstfetten: Jüngere Menschen können ohne Schaden gute Kunstfette, z. B. Margarine verdauen. Doch ältere Menschen können diese Kunstfette nur schwer verdauen - und sie lassen Schäden zurück. Für sie ist es besser, wenn sie mäßig tierische Fette essen. Frage: Kannst du uns einen Grund für diese Schäden nennen? ARGUN: Ja, es liegt an der Härtung der künstlichen Fette. Darum halte ich es für empfehlenswerter, gutes Olivenöl zu verwenden. Auch empfehle ich den Genuß von Weintrauben. Ein Gläschen Rotwein kann auch nicht schaden, denn der Rotwein entgiftet das Blut und reinigt es von Bakterien. Für alle Knochenerkrankungen ist der naturreine, gelbe Lebertran sehr gut. Anmerkung: Die jenseitigen Lichtboten warnen sehr oft vor allen Übertreibungen, die leicht zum Fanatismus führen können, der dann eine sehr negative Erscheinung ist, die den bösen Kräften Raum gibt.

- 10 - Frage: Gibt es eine Möglichkeit, eine Paradontitis (Zahnausfall) zu verhüten oder wirksam zu bekämpfen? ARGUN: Es handelt sich dabei um eine sogenannte Kulturkrankheit. Der Körper nimmt Gifte und Stoffe zu sich, die sich auf das Zahnfleisch sehr ungünstig auswirken. Ein erkranktes oder schlecht ernährtes Zahnfleisch gibt den Bakterien einen guten Nährboden. Die letzte Zerstörung besorgt ein gefährlicher Pilz. Dem Blut fehlt ein Stoff, welcher dem Zahn und dem Zahnbett Stabilität verleiht. Dieser wichtige Stoff wird im Gemüse durch zu langes Kochen zerstört. Die Zähne bzw. das Zahnfleisch müssen mehrmals am Tage gereinigt werden; dazu muß nicht immer eine Paste verwendet werden, es genügt auch das gründliche Bürsten mit Wasser. Jeder Mensch, der auf seine Gesundheit achtet, sollte am Tage eine Scheibe hartes Brot essen. Februar 1960 Frage: Kennt ihr die Ursache der vielen Bandscheibenschäden? Diese Wirbelsäulenerkrankung tritt in vielen Ländern auf. ARGUN: Es besteht kein Zweifel, diese Erkrankung ist eine Folgeerscheinung des letzten Krieges. Die Wirbelsäule der Frau wurde übermenschlich beansprucht. Das Gesundheitswesen will es nur nicht zugeben, daß es sich um eine Kriegseinwirkung handelt; denn die Menschen waren gezwungen, schwere Lasten zu tragen, entweder schon in der Kindheit oder später, in vielen Fällen auch als Soldat oder auch beruflich. Überanstrengungen der Wirbelsäule sind immer schädlich, selbst wenn die Schäden erst nach Jahren auftreten. Diese Erkrankungen sind erblich und daher werden die kommenden Generationen noch viel darunter leiden müssen. Frage: Ist euch ein Mittel bekannt, mit dem man den Bandscheibenschaden wirkungsvoll behandeln kann? ARGUN: Es sind neue Wege beschritten worden, doch sie sind noch nicht genügend erprobt worden. Wichtig ist, daß die Neigung zum Schaden rechtzeitig erkannt wird. Noch bevor die eigentlichen Schmerzen auftreten, muß diese Krankheit vorsorglich behandelt werden. August 1960 Frage: Leider gibt es viele Hellhörige, die man falsch beurteilt und in ein Irrenhaus bringt. Sind jene Menschen geistig schutzlos? ARGUN: Sie setzen ihren Schutz selbst außer Kraft, weil sie ihre okkulte Verbindung selbst fördern. Diese Menschen konzentrieren sich mit allen Sinnen auf das Jenseits und warten gespannt auf jeden geringsten Laut, damit ihnen aus Neugierde ja nichts entgeht. Wenn sie aber nichts mehr hören oder wahrnehmen, so sehnen sie die jenseitigen Wahrnehmungen mit aller Kraft herbei. Wenn es aber einem Arzt gelingt, sie von diesem Jenseitsschnüffeln zu befreien, sind sie sehr ungehalten darüber, daß es mit dem Wahrnehmen aus ist. Es gibt aber auch eigene Gedankenphantome, die man wirklich mit Schizophrenie bezeichnen kann. Doch die wenigsten Ärzte können das unterscheiden, weil sie auf dem Gebiet unwissend und ungläubig sind. Würden diese Ärzte etwas mehr Vertrauen zur jenseitigen Welt haben, dann könnten sie sich bald auf bessere Aufgaben konzentrieren. Das Geistige Reich steht gerade den positiven Ärzten durch Inspiration mit allen möglichen Mitteln zur Verfügung. Frage: Mit welchen Heilkräften arbeitet die jenseitige Welt, um Erdenmenschen zu helfen? ARGUN: Es handelt sich um Schwingungen, die den Höhenstrahlungen sehr ähnlich sind.

- 11 - Frage: Besteht die Möglichkeit, daß diese Heilstrahlen auch diesseitig entwickelt werden können? ARGUN: Die jenseitigen Heilstrahlen werden in unserem Reich noch mit einem Stoff versehen, der auf die Materie einwirkt. Allerdings werden auch diese Strahlen durch gewisse Gefahren beeinflußt, z. B. durch die zunehmende Radioaktivität der Atmosphäre. Die technische Fehlentwicklung auf der Erde hat schon großen Schaden angerichtet. Ihr nutzt alle Gaben Gottes, aber ihr seid selbstsicher und vergeudet viel. Allein die vielen Verbrennungsabgase richten großen Schaden an der Gesundheit an, sie sind z. B. krebsfördernd. September 1960 Frage: Haben Bluttransfusionen für uns unbekannte Folgen? AREDOS: Bei den direkten Übertragungen weniger. Aber bei den Blutkonserven wird in keiner Weise beachtet, daß dieses Blut auch gegen elektrische und magnetische Strahleneinflüsse geschützt werden muß! Viele Patienten müssen mit der Umpolung kämpfen. Oktober 1960 Frage: Wie beurteilt ihr die Anwendung der Hypnose? ARGUN: Wir lehnen sie grundsätzlich ab, weil die Seele dabei unter fremden Zwang gestellt wird. Aus diesem Grunde hilft die Hypnose nicht zur Gesundung, sondern führt zur Erkrankung. Scheinbare Hilfe läßt größere Schäden an der Seele zurück. Frage: Bei der geistigen Entwicklung und Läuterung unserer Seele stehen wir gewissen Gefahren gegenüber. Ist die Einnahme von Medikamenten bei Meditationen schädlich? ARGUN: Kranken Menschen bleibt oft nichts anderes übrig, als Medikamente einzunehmen. Für die geistige Entwicklung oder für Meditationen ist das ohne Einfluß. Ein Medikament ist positiv, denn es hilft dem Menschen, dient zur Heilung und Erhaltung der Materie. Ganz anders ist das aber mit Nikotin, Alkohol und ähnlichen Rauschgiften. Diese sind auch der Seele schädlich. Das Nikotin fördert die Krebsbildung. Januar 1961 Frage: Kannst du uns etwas zur Lepra-Krankheit sagen? Diese Krankheit ist so furchtbar, daß viele Menschen an der Barmherzigkeit Gottes zweifeln. ARGUN: Lepra ist eine Erfindung des Satans. Sie ist eine Geißel der Menschheit. Gottlob ist diese Krankheit heute nicht mehr so stark vertreten. Negative Menschen werden von satanischen Krankheiten viel leichter betroffen als positive Menschen, daher treten diese furchtbaren Angriffskrankheiten besonders bei den Primitiven auf. Das Reich Gottes inspiriert allerdings die Forscher und Helfer, um auch gegen diese Angriffe des Widersachers Schutz und Hilfe zu gewähren. Die Bemühungen der Engelswelt sind viel größer, als die Menschen überhaupt ahnen. Frage: Können wir etwas dazu tun, um den Bemühungen der Engelswelt entgegenzukommen? ARGUN: Als guten Schutz vor Erkrankungen empfehle ich täglich zwei Eßlöffel guten Bienenhonig einzunehmen. Außerdem regt euch nicht über die negativen Zustände der irdischen Situationen auf. Ihr müßt euch nicht alles so zu Herzen nehmen, sondern lieber mehr Vertrauen in den Erlösungsplan Gottes haben. Auf diese Weise unterstützt ihr am besten die Bemühungen der Engelswelt.

- 12 - Frage: Können bezüglich der geistigen Fernheilung auch Menschen dazu beitragen, die keine erprobten Heiler sind? ARGUN: Jeder Mensch kann ein Fürbitter sein. Bei der Fernheilung muß sich aber jeder Mensch bzw. jeder Heiler, der sich an dieser Fürbitte beteiligt, auf das Leid des Patienten konzentrieren. Es genügt nicht, daß man sich nur auf die Person einstellt, man muß sich das Leid in allen Ausmaßen genau vor Augen halten. Aus diesem Grunde sind leid- und schmerzgeprüfte Menschen bessere Heiler. Eine solche Fürbitte ist eine Andacht zum Wohle eines leidenden Menschen. Sie ist an keine Zeit gebunden, wohl aber an eine vollkommene Ruhe. Der Staat sollte viel mehr Geld für die leidende Menschheit ausgeben. Aber was rede ich… Februar 1961 Frage: Werden Geisteskranke, welche keine Entwicklungsmöglichkeit mehr haben, vorzeitig aus dem Leben abgerufen? ARGUN: Nein, denn diese Geisteskranken geben den anderen Menschen die Möglichkeit zu erkennen, daß es geistige Gesetze gibt und daß ihre Umwelt sich daran gewöhnt, daß das Unfaßbare doch Tatsche ist, damit die Menschheit am Lehrobjekt die geistigen Zusammenhänge nach und nach erkennt. Es gibt nämlich auch unsichtbare Hirnnerven, die aus einer Art Teleplasma bestehen. Frage: Haben die Haare des Menschen eine uns noch unbekannte Aufgabe zu erfüllen? ARGUN: Im Haar liegen magnetische Kräfte. Kurze Haare sind nachteilig. Darum tragen die Santiner ihre Haare lang. Die Haare sind für kosmische Strahlenverbindungen wichtig. Lange Haare bieten deshalb auch einen besseren Gesundheitsschutz. Überanstrengungen der Augen- und Kopfnerven führen zur Glatzenbildung. Es gibt aber auch andere Ursachen. Frage: Ist die Rohkostnahrung für den Menschen besonders förderlich? ARGUN: Rohes Obst und Gemüse ist als zusätzliche Nahrung sehr förderlich. Aber sie darf nicht ausschließlich als Nahrung dienen, wie auch jede Übertreibung, denn dann zerstört diese Kost durch ihre scharfen Säfte die Magensäfte. Frage: Werden beim Kochen in jedem Falle Wertminderungen herbeigeführt? ARGUN: Vor allem kommt es auf die Produkte an. Nehmen wir z. B. Getreideprodukte: Hier werden keine Wirkstoffe vernichtet. Bei Gemüse ist das anders. Durch langes Kochen werden wertvolle Substanzen zerstört. In den meisten Fällen kann der Augenblick des Garwerdens nicht beobachtet werden, besonders dann, wenn das Gemüse mit Fleisch gekocht wird. Im selben Augenblick, wo das Gemüse den Punkt des Garwerdens erreicht hat, muß es sofort vom Feuer. März 1961 Frage: Wirken Farben auf die Harmonie ein? ARGUN: Ganz gewiß. Farben spielen eine sehr wichtige Rolle. Auch im Jenseits haben die Farben eine große Bedeutung: Weiß gehört der hohen Sphäre an. Schwarz ist genau das Gegenteil. (Warum tragen Pfarrer und Nonnen schwarze Roben?) Blau ist sehr hoch zu werten.

- 13 - Bei Rot muß man genau unterscheiden können: Grelles Rot ist weniger gut. Doch Purpurrot ist auch positiv. Grün ist auch noch zu akzeptieren. Bei Gelb muß man vorsichtig sein. April 1961 Frage: Die vielen Nervenerkrankungen nehmen laufend zu. Jeder schimpft auf seine Nerven. Was soll man machen? ARGUN: Ich weiß, aber die Nerven werden viel zu oft zu unrecht beschuldigt. Sehr oft ist es jedoch die disharmonische Unausgeglichenheit der Seele. Nervenkrisen hängen meistens mit der inneren Unzufriedenheit zusammen. Man muß sich selbst etwas unterstützen, indem man das Negative meidet und das Positive erkennt. Man darf seine Zeit nicht mit Nebensächlichkeiten verschwenden, weil diese fast immer Ärger einbringen. Außerdem ist die große Umstellung auf das Wassermann-Zeitalter im Gange. Gebt gut acht! Diese Umstellung erfaßt zuerst die Kinder und die Jugendlichen, denn da versucht sich das verdrängte Negative zuerst festzuhalten. Es ist der verzweifelte Abbruch einer alten Zeit. Nur wer diesen geistigen Vorgang kennt, weiß dem Kampf richtig zu begegnen. Januar 1962 Frage: Gehören die Hysterie oder die gesteigerte Nervosität zu den negativen Eigenschaften? ARGUN: Diese Frage kann so nicht beantwortet werden. Es muß erst gefragt werden: Woher kommt die Hysterie? Kommt sie aus der Unzufriedenheit oder über die Nerven? Kommt sie über die Nerven, dann zählt sie als Krankheit. Aber kommt sie aus der Unzufriedenheit, so stammt sie aus der Negativität. Ist der Mensch nervenkrank, so verliert er leicht seine Objektivität. Die Unzufriedenheit bewirkt, daß sich die Unzufriedenen gehenlassen, trotzdem wissen sie ganz genau, was sie tun. Die Nerven hängen mit der Seele zusammen. Man sollte über Kleinigkeiten mehr hinwegsehen, dann erhält man die Nerven länger widerstandsfähig. Frage: Stimmt es, daß die Nerven eine Art "Antenne" darstellen? ARGUN: Ja, so ist es, denn sie stehen mit dem Kosmos in Verbindung. Auch die Nerven müssen ernährt werden. Sie beziehen diese Nahrung vorwiegend aus dem All und daher brauchen sie vor allem Harmonie. Die Nerven sind daher den kosmischen Spannungen ausgesetzt, z.B. den Strahlungen und dem Klima. Das Schlimme ist, daß diese "Antenne" im Menschen verankert ist und nicht verstellt werden kann. Das Zeitalter der Technik zerstört diese "Antenne". Frage: Hat der gewaltige Funkverkehr auf dieser Welt auf die Nerven einen Einfluß? ARGUN: Das Zeitalter der Elektrizität hat bereits alle Menschen auf dieser Welt stark verändert. Davon werden der ganze Charakter und die Mentalität beeinträchtigt. Außerdem kennt ihr kaum etwas anderes als Lärm. Der Lärm verfolgt euch sogar im Schlaf. Der Mensch akklimatisiert sich zwar an alles, aber er trägt doch den Schaden davon. Ein werdendes Kind wird schon durch Lärm geschädigt, auch wenn es noch nicht hören kann. Der Lärm überträgt sich über die Mutter.

- 14 - Juni 1962 Unser geistiger Führer Argun äußerte sich während unserer Séancen in Hannover im Kreise seiner vegetarischen Freunde über den Vegetarismus aus geistiger Warte. Er wandte sich mit folgenden Versen an den Führer der vegetarischen Bewegung: ARGUN: Mein Freund, du bist in meinem Kreise Ein rechter Freund und auch sehr weise. Ich hab Freud' an deinen Problemen; Drum möcht' ich dir die Antwort geben: Dein Ziel ist gut; Doch bewundere ich jetzt deinen Mut. Du weißt, der Mensch stumpft ab, Drum ißt er viel – Und nähert sich daher dem Grab. Doch nun genug mit Dichten, Wir brauchen Zeit, zu zeigen auch die Lichten. Ich möchte euch sagen, daß ich absolut den Vegetarismus akzeptiere, möchte aber darauf hinweisen, daß es noch längerer Zeit bedarf, bis die geistige Reife bei einem jeden einzelnen so weit gestiegen ist, daß er die fleischhaltige Kost nicht mehr für lebensnotwendig hält. Von größter Bedeutung sind dabei die klimatischen Verhältnisse, die einzelnen Rassen, die Feinstofflichkeit und die Grobstofflichkeit. Und hier macht der Vegetarier einen Strich und entsagt den Genüssen. Es ist ein großes Opfer und es gehört viel dazu, bis der Mensch so weit in seiner geistigen Einstellung vorwärts gekommen ist. Dabei bringt der Vegetarier eine große Portion guten Willens auf, und das ist das Positive, das in der Geistigen Welt gewertet wird. Es ist eine große Portion; denn es ist ein Ziel, eine Erkenntnis, der man dienen will. Es ist Stück für Stück erarbeitet, und ich bewundere einen jeden, der sich zu dieser Erkenntnis durchringt. Der Fleischgenuß hat auf die Seele des Menschen keinen Einfluß. Jeder kann zu Gott kommen, dabei sind das Herz und das Gefühl entscheidend! Ich darf es sagen: Christus war kein Vegetarier! Fisch ist die Grundnahrung des Menschen. Es ist von Gott dazu bestimmt. Er schenkte der Menschheit den Reichtum des Meeres. Der Fisch, das Brot und das Wasser sind lebensnotwendig. Vor allem enthält der Fisch alles, was zum Knochenaufbau erforderlich ist. Es ist ein Gesetz Gottes, daß der Fisch nicht erschlagen werden soll, sondern stirbt, sobald er aus seinem Element heraus ist. Man muß dabei das Angeln vom Fischen unterscheiden: Angeln ist Sport, Fischen ist Beruf; denn der Fischer setzt für sein Brot, den Fisch, sein Leben ein. Ich appelliere an eure Einsicht. Gewiß, Fleisch ist abzulehnen, aber Fisch ist unbedingt lebensnotwendig. Du sollst essen, weil das Gesetz es so verlangt, aber nur zur Selbsterhaltung. Auch bei dem strengen Vegetarier darf der Fisch nicht fehlen, besonders die Meeresfische, wie Seelachs, Kabeljau und andere. Alle 14 Tage ein Fischgericht ist von größter Wichtigkeit für die Schilddrüse, weil Fisch bekanntlich auch jodhaltig ist. Dieser Stoff kann nicht künstlich ersetzt werden. Dann gibt es ein Gesetz, daß Leben zum Weiterleben geschaffen wurde, aber nicht zur Belustigung. Es darf nicht aus Vergnügen oder Sport getötet werden! Das Gesetz sagt: Tötet nur zur Selbsterhaltung, aber nicht zum Spaß. Der Tod eines Tieres soll kein Freudenfest entfachen, wie etwa der Tod eines gequälten Stieres oder der negative Kult unter den Eingeborenen-Stämmen. Das ist absolut negativ und empörend. Das Notwendigste zur Erhaltung einer guten Gesundheit muß der Mensch vom Tier beziehen, weil die Pflanzen - die wiederum andere Aufgaben haben - diese Stoffe nicht ersetzen können.

- 15 - Das positive Geistige Reich ist gegen jedes Mästen, Töten und Quälen der Tiere! Man sollte nicht die Tiere mästen, um sie als Jungtiere zu töten. Ich bin gegen Kalbfleisch, Hühnchen und Hähnchen oder Jungtiere jeder Art. Sie werden nicht in die Welt gesetzt, um sofort zu sterben. Das ist nicht der Sinn ihrer Existenz. Auch bin ich gegen das Töten jeglicher Tierarten wegen ihrer Pelze. Ich bin der Meinung, daß der Vegetarismus sehr positiv ist, weil er besonders die Widerstandskraft fördert; doch eignet er sich nicht für jeden Menschen. Ein durchaus grobstofflicher Mensch wird niemals Vegetarier werden. Er verlangt förmlich nach Fleisch und setzt seine Kost zu 80 Prozent danach zusammen. Die meisten Menschen, die im Beruf sehr stark körperlich beansprucht werden, können sich auch nicht auf den Vegetarismus umstellen, weil sie Schwerarbeiter sind. Ich bin ein Freund für alles, was die Gesundheit fördert. Doch ich sage euch, meine Lieben, hier könnt ihr gegen Wände rennen. In dieser Beziehung ist der Mensch zu oberflächlich. Er ist zu egoistisch, um sich darüber Gedanken zu machen. Darum geht er zwei Schritte vorwärts und manchmal drei Schritte rückwärts. Der Mensch wünscht jede Verantwortung von sich fern zu halten, weil er befürchtet, er muß sich ändern und das paßt ihm gar nicht! Frage: Würde ein hundertprozentiger Vegetarier seine Gesundheit verbessern, wenn er ab und zu etwas Fisch ißt? ARGUN: Ja, er würde es, weil Fisch viel wichtiger als Fleisch ist. Der Fisch ist das wichtigste und größte Geschenk Gottes. Allein der Fisch als Düngemittel ist für die Menschheit unentbehrlich. Fisch ist unglaublich vielseitig und so ausgestattet, daß er, ob roh oder gekocht, stets seine Nährstoffe behält. Es müssen auch die Landverhältnisse in Betracht gezogen werden. Ein Eskimo kann keinesfalls ein Vegetarier werden. Es kommt auf das Klima und auf das Nahrungsvorkommen an. Die Frage lautet: Was gedeiht wo? Und hiernach muß sich der Mensch richten. Er kann sich nicht einfach gegen die Natur stemmen. Es gibt viel mehr Vegetarier, als ihr glaubt. Diese sind zum größten Teil in Afrika zu finden. Dieses Land bietet wenig Nahrung, viel Grün, doch wenig Getreide. Ein jedes Land hat seine eigenen Ernährungsgesetze. Bei den nordischen Völkern werdet ihr finden, daß sie alle Fischesser sind. Der Fisch nimmt das Plankton auf, was lebenswichtig für die Menschheit ist. Anmerkung: Unser geistiger Freund ARGUN gibt hiermit keinesfalls seine persönliche Meinung zum Ausdruck, sondern die Meinung und Erkenntnis des positiven Geistigen Reiches. In einem anderen Kontakt sagte ARGUN ergänzend, daß er nichts dagegen habe, wenn ein Vegetarier keine Ausnahme zulasse, sofern es seiner Gesundheit nicht schade. Doch in den meisten Fällen sei die Gesundheit strenger Vegetarier, die keine Ausnahmen zulassen, nicht so gut, wie man irrtümlich annehme. August 1962 Frage: Ist es gut, wenn der Mensch manchmal fastet? ARGUN: Zwischen Fasten und Hungern gibt es einen großen Unterschied. Viele Menschen glauben, daß sie hungern sollen, wenn vom Fasten die Rede ist. Das ist ein Irrtum! Die inneren Organe dürfen sich nicht aneinander reiben. Richtiges Fasten ist kein Hungern, sondern eine weitgehende Mäßigung beim Essen und Trinken. Ein wirklicher Hunger kann alle Voraussetzungen für eine Krebserkrankung schaffen. Eine Überbeanspruchung der Organe ist ebenfalls gefährlich. Es ist für die Gesunderhaltung wichtig, ein richtiges Maß einzuhalten – keine Einseitigkeit der Ernährung.

- 16 - Bei allen Menschen sind die Organe sehr verschieden empfindlich. Die Verfälschung natürlicher Lebensmittel hat zur Überempfindlichkeit geführt. Das gebleichte Mehl oder das gespritzte Obst, das Färben und das konservierte Fleisch, das alles verdirbt die empfindlichen Organe des Menschen. Wer mäßig ißt, der braucht keine Fastenkur zu machen. Doch wer wirklich eine Fastenkur machen will, der soll dabei nicht hungern. Das gute Aussehen der Lebensmittel geht meistens zu Lasten der Gesundheit. Diät müßte eine besondere Fakultät sein. November 1962 Frage: Wird das positive Besprechen von Krankheiten von geistiger Seite aus befürwortet? AREDOS: Ja, weil es geistige Ärzte gibt, die aufgrund der religiösen Bitte helfend eingreifen. Aber: Nicht jede Krankheit ist geistig zu heilen. Aus diesem Grunde müssen grundsätzlich auch die irdischen Ärzte zur Heilung herangezogen werden. Frage: Trifft es zu, daß man Organe, die infolge einer Erkrankung aus der richtigen Normalschwingung gekommen sind, durch bestimmte Lautbildungen wieder in die Normalschwingung bringen kann? AREDOS: Ja, das ist zum Teil möglich. Hierfür eignet sich ganz besonders eine harmonische, unaufdringliche Musik. Durch disharmonische Laute können gewisse Krankheiten entstehen! Frage: Wirken sich Erdstrahlen (Wasseradern) auf die Gesundheit der Menschen und Tiere schädigend aus, und kann man Häuser durch entsprechende Geräte entstrahlen? AREDOS: Ja, das stimmt. Aber die üblichen Geräte haben keine Wirkung. Nur unter Mitwirkung der Mondstrahlen ist eine Entstrahlung möglich. Man sollte über Wasseradern keine Häuser bauen. Frage: Woran erkennt man gute geistige Heiler? AREDOS: An ihrem selbstlosen, bescheidenen Auftreten. Vor allem dürfen es keine Schwärmer sein. Frage: Kann ein jeder, der guten willens ist, durch Anrufung der Geistigen Welt heilen? AREDOS: Jede Mutter kann das bei ihren Kindern, sonst können es nur mediale Menschen. Aber dennoch muß ein Arzt die Krankheit überwachen. Vor allem ist größte Sauberkeit dabei wichtig! Frage: Nach verschiedenen Jogalehren werden zur Hebung des Geistes neben den körperlichen Übungen auch gewisse Lautübungen vorgenommen. Gibt es bestimmte Gebete, die bevorzugt wirken? AREDOS: Die Lautübungen haben nur in der Gemeinschaft eine Wirkung, denn was nützt ein Laut, der keinen Begriff auslöst. Die körperlichen Übungen müssen auf die völlige Entspannung des Körpers hinzielen. Erst wenn das erreicht ist, beginnt die Wirkung auf den Geist. Frage: Ein Spruch sagt, daß nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen kann. Stimmt das? AREDOS: Nein, das ist nicht zutreffend. Aber die Sauberkeit innerlich und äußerlich spielt eine große Rolle. Doch wenn sich ein kranker Mensch sehr gehen läßt und sein Leiden nicht mit Würde trägt, dann trifft das Sprichwort zu.

- 17 - Frage: Ich habe ein Buch gelesen, das von vielen vergifteten Lebensmitteln berichtet. Stimmt es, daß die meisten Krankheiten darauf zurückzuführen sind? AREDOS: Der menschliche Organismus ist sehr anpassungsfähig. Aber man muß einen Unterschied zwischen grobstofflich und feinstofflich machen. Nicht jede Ernährung ist für jeden geeignet. Frage: Kannst du uns sagen, woran der Mensch bei der Ernährung am häufigsten erkrankt? ARGUN: Das geschieht hauptsächlich durch den Genuß von Fleisch und Fleischwaren. Diese werden in den größten Mengen verzehrt. Sie liegen aber im Laden lange aus und sind daher reich an Bakterien. Außerdem sind die Salze und Gewürze sehr schädlich. Frage: Hat sich der Gesundheitszustand bei den zivilisierten Völkern gehoben? ARGUN: Ja, sogar sehr stark. April 1963 Frage: In Catacocha in der Provinz Loja in Ecuador sind alle Herzkrankheiten unbekannt, und jeder Herzkranke heilt rasch, wenn er dort hinkommt. Wovon hängt das ab? ARGUN: Es handelt sich um Gebiete, deren Erdstrahlen eine günstige Wirkung ausüben. Ähnlich einer Heilquelle wirken hier besondere Strahlen. Mai 1963 Frage: Wie kommt es, daß die Bandscheibenerkrankungen so stark zunehmen? AREDOS: Sie waren schon immer vorhanden. Früher hielt man diese Krankheit für Rheuma oder Gicht. Heute weiß man, daß die Wirbel und ihre Bandscheiben damit zusammenhängen. Also gibt es jetzt weniger Rheumakranke, dafür umsomehr Bandscheibenschäden. Juli 1963 Frage: In der Medizin spricht man heute bereits von einer "technischen Chirurgie". Ist dieser Weg richtig? ELIAS: Wenn die Technisierung in dieser Art weitergeht, wird man das eigentliche Ziel verfehlen, wenn man nicht dabei berücksichtigt, daß das Persönliche im Menschen die Hauptsache bleiben muß. Frage: Man strebt dabei eine Lebensverlängerung an, die unter allen Umständen erreicht werden soll. Ist das richtig und mit dem Plan Gottes zu vereinbaren? ELIAS: Man wird natürlich auch in dieser Richtung bedeutende Fortschritte machen. Aber jene, die davon etwas profitieren, werden nur die Leute mit viel Geld sein. Später, viel später, wird jeder Einzelne auch davon profitieren. Frage: Geschieht diese Entwicklung im Einverständnis mit dem Plane Gottes? ELIAS: Diese Entwicklung richtet sich nicht gegen Gott, nur sollte man Wege beschreiten, daß jedem Menschen geholfen wird und nicht nur dem Reichen. Das Recht zum Leben hat jeder Mensch hier auf dieser Erde. Die Frage ist die, ob ein Mensch noch operiert werden soll, wenn nach Ansicht der Ärzte kaum noch Hoffnung besteht, daß der Patient nach der

- 18 - Operation noch längere Zeit leben kann. Unsere Meinung ist dazu, daß kein Arzt mit Sicherheit voraussagen kann, wie lange ein Mensch noch lebensfähig ist. Es ist wohl zum Teil möglich, aber er kann sich auch sehr irren. Frage: Könnt ihr uns etwas über die Mißgeburten sagen? Wie ihr wißt, handelt es sich um das sehr umstrittene Problem der Contergan-Babys. Was ist aus Höherer Warte dazu zu sagen? AREDOS: Auch die positive Geistige Welt weiß um alle diese Dinge. Die Erdenmenschheit, die in der Materie lebt, besitzt nur wenige Erkenntnisse vom wirklichen Leben, mithin auch nur wenige Erkenntnisse vom wirklichen Tode. Keinesfalls ist die Bibel ausreichend, um das Problem der menschlichen Mißgestaltungen, die aus der Geburt herrühren, zu klären. • Als höchstes vernunftbegabtes Wesen ist der Mensch verpflichtet, dafür zu sorgen, daß alle Störungen innerhalb der göttlichen Naturvorgänge vermieden oder beseitigt werden. Der Mensch müßte eigentlich wissen, daß das irdische Leben nicht allein von Gott bestimmt wird. Die entgegengesetzte feindliche Macht, der großen jenseitigen Bereiche, ist stets zur Vernichtung und böswilligen Zerstörung bereit. Diese Vorgänge können in der gesamten Natur beobachtet werden. Aber auch der Mensch ist an derartigen Entgleisungen der Natur nicht unbeteiligt. Eine erstarrte Kirchendogmatik kann hier nicht helfen. Es kann auch kein Anruf an die göttliche Allmacht helfen; denn der Mensch selbst hat die Verantwortung für das Leben in der Materie zu tragen. Die Menschheit hier auf Erden bildet den materiellen Arm Gottes. Doch die Menschheit kann auch den Arm der teuflischen Macht bilden. Nach überlegter Ansicht der geistigen Führungsintelligenz der jenseitigen Bereiche wäre der Erdenmensch verpflichtet, mit allen Mitteln zu versuchen, jede Fehlentwicklung des Lebens auszuschalten oder im Entstehen zu beseitigen. Mit dieser Tat schaltet sich der Mensch in die göttliche Ordnung ein und handelt genau nach dem göttlichen Plan der Entwicklung. Doch die Gesetze der Heiligen Schrift stellen sich dagegen. Hierzu sei erwähnt, daß die "Zehn Gebote" nicht dem Urtext entsprechen, der den Menschen übermittelt worden ist. Wenn vom Verbot des Tötens die Rede ist, so ist damit selbstverständlich das sinnlose Töten gemeint. Hierzu gehört das Töten aus Habsucht, aus Vergnügen, aus Eifersucht oder aus politischen Gründen. Das Töten aus fortschrittlichen Gründen ist davon nicht betroffen. Sinnvolles Töten ist kein Mord! Wäre es anders, so müßten ja auch das Ungeziefer und die giftige Schöpfung dämonischer Macht verschont bleiben. • Dem Menschen ist es in die Hand gegeben, Herrscher auf diesem Planeten zu sein. Doch er soll fortschrittlich und sinnvoll herrschen. Bei Mißgeburten hat allzuoft der Widersacher Gottes seine Hand mit im Spiel. Ihr dürft nicht vergessen, daß auch der Teufel eine gewisse Schöpfungsmacht besitzt. Gott hat wohl die größere Macht in den Händen, aber das schließt nicht aus, daß Seine Schöpfung mit unvorstellbarer Gewalt angegriffen wird. Glaubt ihr etwa, daß es dem Plane Gottes entspricht, daß eine lebensunfähige Mißgeburt ins Erdendasein gelangt? Nein! Wenn das so wäre, müßte jedes Wesen das Vertrauen zum Schöpfer verlieren. Stempelt Gott nicht zum grausamen Tyrannen! Er hat die Gesetze geschaffen. Diese Naturgesetze bedeuten die vollkommene Ordnung im ganzen Universum. Er kann es deshalb nicht ändern, wenn Entgleisungen vorkommen, die ganz andere Ursachen haben und nicht bei Gott liegen. Würde Gott hier eingreifen wollen, müßte er Seine Gesetze, die das ganze Universum zusammenhalten, ändern. Es ist also niemals Gottes Wille, daß solche Geburten erfolgen. Sie geschehen außerhalb Seiner Macht und müssen deshalb außerhalb aller göttlichen Betrachtungen beseitigt wer-

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