Das große Warum

99 Zukunftsangst zu haben lohnt sich deshalb für mich nicht. Vieles kommt sowieso anders als man denkt. Ich warte ruhig ab. Alles geht doch seinen Gang. So wie ich Freude erlebe, so erlebe ich auch Leid und Traurigkeiten und alle möglichen Probleme. Das ist normal. Das gehört doch zum Menschenleben dazu. So wie es kommt, so nehme ich es an. Und Sorgen? Oh, ich weiß, Sorgen sind manchmal wirklich berechtigt, denn ständig lauern irgendwelche Gefahren. Aber haben uns unsere Sorgen schon jemals etwas genützt?! Auch das sind nämlich solche Hirngespinste. Vorsorgen? – ja! Wir sollten so gut es geht vorsorgen. Das sagt uns schon unser gesunder Menschenerstand. Ich habe sogar eine gepackte Tasche im Schlafzimmer in der Ecke stehen, für den Fall, dass ich mal plötzlich ins Krankenhaus muss. Das erspart den anderen das Rumsuchen. Aber mir Sorgen zu machen über all das, was vielleicht kommen könnte, das tue ich nicht, da weigere ich mich einfach. So sage ich zu mir: Es kommt so, wie es kommt, in diesem Leben und auch im nächsten, ob ich mir nun Sorgen mache oder nicht. Krankheiten, Unglücksfälle, Schicksalsschläge – mit all dem muss ich rechnen. So ist das Leben nun einmal. Aber es ist besser, wenn ich im Hinblick darauf ganz ruhig und zuversichtlich bleibe. Ich habe einfach so ein Vertrauen in mir, dass auf lange Sicht gesehen alles gut wird. Für unseren Planeten Erde und für jede einzelne Seele. Mag der Weg bis dahin auch noch so steinig sein. Auch Sorgen spielen sich nur in den Gedanken ab. Und ich habe gelernt, etwa aufkommende Sorgen gar nicht zur Kenntnis zu nehmen. Die kosten mich ja nur Kraft. Grübeln bringt mich nicht weiter. Lieber will ich etwas Sinnvolles tun und meine Kräfte aufsparen für die Zeiten, in denen es tatsächlich schwer wird. Ich verrate dir aber, lieber Leser, es hat lange gedauert, bis ich zu dieser entspannten Einstellung gefunden habe. * Das waren jetzt nur ein paar Gedanken zu Angst und Sorgen. Du hast nun viel Neues gelesen. Mit diesem neuen spirituellen Wissen könntest du dich beschäftigen. So etwas braucht Zeit. Es kann Jahre dauern. Aber wenn du es nach und nach annehmen könntest, würdest du wahrscheinlich ruhiger,

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