Die geistige Heilung durch Verbindung mit der jenseitigen Welt

- 36 - „Von meiner Seite sieht es so aus, daß ich das Medium benötige, damit ich überhaupt in Person dieses Mediums hinter einen Patienten treten kann. Wenn ihr Wünsche hattet (damit ist auch die Bitte um Fernheilung gemeint), bin ich immer von dem Medium gerufen worden, und dann hat sich das Medium auf die kranke Person eingestellt. Ich kann alleine, ohne dieses Medium, die Kräfte nicht weitergeben. Das ist sehr schwer zu erklären, weil ihr noch auf der Erde lebt. Ihr werdet das erst später besser verstehen. Wir, die wir hier in der Geisterwelt leben, können Kräfte direkt aufnehmen, wenn wir uns für so etwas vorbereiten und wenn wir dazu geeignet sind. Ihr wißt, daß ich mich vor längerer Zeit dazu entschlossen hatte, zu versuchen, anderen Menschen zu helfen. Dafür mußte ich dann sehr an mir selbst arbeiten. Ich mußte mich zurückziehen und mich stark auf meine Aufgabe konzentrieren. Das war nicht an einem Tag oder einer Woche zu erledigen, sondern benötigte sehr viel Zeit, in der ich mich auf mein Vorhaben vorzubereiten hatte. Wenn man aber eine solche Aufgabe übernimmt, erhält man auch die nötige Hilfe. Sie kommt von den anderen Geistwesen, mit denen ich hier in eurem Kreis zusammenarbeite. Sie schirmen mich, wenn ich mich auf den Heilversuch vorbereite, so ab, daß möglichst keine Störungen von der niederen Seite in mich eindringen können. Die Kraft, die ich empfange, kommt aus allen Richtungen in Form ganz feiner Strahlen. Sie bringen mir die Kräfte, die ich durch das Medium weitergeben kann. Ich bin nicht fähig, diese Kräfte selbst zu erzeugen, sondern ich kann sie nur weitergeben, weil ich dafür geschult bin und mich darauf konzentriere. Darum bitte ich natürlich vorher, wenn wir wissen, daß wir uns mit euch treffen und wenn ihr Heilungswünsche habt. Mit den hier jetzt anwesenden und mich unterstützenden Geistwesen treffe ich oft zusammen und bete mit ihnen gemeinsam. Wir haben jetzt gegenüber früher eine sehr schöne und ruhige Zeit (Das ist eine Anspielung auf frühere heftige Auseinandersetzungen mit der gottfeindlichen Geisterwelt, von der auch besonders die beiden Medien mitbetroffen waren). Wir können aufgrund unserer eigenen Ruhe sehr viel von uns abwenden, so daß wir gar nicht andere Geistwesen rufen müssen, um uns zu helfen. Seitdem wir mit euch zusammenarbeiten und außerdem hier in unserer Welt Aufgaben übernommen haben, können wir uns sehr gut selber abschirmen. Durch die Erfahrungen, die wir in diesen Jahren gemacht haben, können wir die Niederen auch sehr schnell erkennen. Wenn ich nun Kräfte weitergebe, empfange ich viele feine Strahlen, die aus allen Richtungen kommen. Sie dringen bei mir ein. Ich kann sie selber spüren und kann sie durch die Hände des Mediums weiterleiten. Es ist mir aber nicht möglich zu sagen, aus welcher Richtung ich sie empfange. Ich weiß nur, daß sie von guten Geistern ausgehen, die ich aber nicht sehe. Ich kann nicht am Ende eines Strahles ein Geistwesen oder eine Person wahrnehmen. Die Strahlen kommen aus der Ferne, aus höheren Bereichen, und meinem Gespür nach von weit her. Man hat uns gesagt, daß sie von Geistwesen abgesandt werden, aber wir haben sie noch nicht gesehen.“ Ich fragte Petranius, ob er für die Aufgabe, die Strahlen zu empfangen, besonders geschult worden sei. Er antwortete: „Bevor ich vor Jahren zu euch kam, merkte ich, daß ich Geistwesen, die krank waren, ab und zu helfen konnte. Ich verspürte also diese besondere Gabe und habe dann Rexus bei seiner Arbeit geholfen [geschildert in (14)], bestimmte verlorengegangene Geistwesen aufzuspüren, ihnen in gesundheitlicher Beziehung zu helfen und ihnen Erkenntnis über ihre Lage in unserer Welt zu vermitteln. Ich bin auf Erden kein Arzt oder Heiler gewesen. Ich habe mich auch im Jenseits nicht sofort entschlossen, als Heilgeist zu wirken. Das ist erst im Laufe der Zeit auf mich zugekommen. Da merkte ich, daß ich bestimmte Kräfte unmittelbar weitergeben und damit anderen helfen konnte. Ich habe das dann mehr und mehr ausgebildet und bin schließlich eines Tages bei euch erschienen. Das hat mich damals große Überwindung gekostet, weil ich befürchtete, daß die Menschen, wenn ich mich bei ihnen melde, von mir Wunderdinge erwarten. Stanislaus und Nepomuk (das sind andere helfende Geistwesen) haben mir aber sehr viel Mut gemacht und mir gesagt, daß ich ja nicht zu irgend etwas gezwungen werde. Entweder kommen die Kräfte an, oder sie tun es nicht. Daraus würde mir kein Vorwurf gemacht werden. Ich arbeite sehr gerne mit euch zusammen und bedanke mich für eurer Vertrauen. Ich wünsche euch eine angenehme Zeit. Gott schütze und behüte euch. Gott zum Gruß! Petranius.“

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