Leben nach dem irdischen Tod

PSYCHOWISSENSCHAFTLICHE GRENZGEBIETE Ausgesuchte Veröffentlichungen aus verschiedenen Bereichen psychowissenschaftlicher Forschung Internet : http://www.psychowissenschaften.de Quelle: Selbstverlag Werner Schiebeler (Wersch-Verlag) Prof. Dr. rer. nat. Werner Schiebeler Leben nach dem irdischen Tod Die Erfahrungen von Verstorbenen Werner Schiebeler , Prof. Dr. rer. nat., geb. 1923 in Bremen, gest. 2006. Studium der Physik in Göttingen und 1955 Promotion mit einer Arbeit am Max-Planck-Institut für Strömungsforschung in Göttingen. Von 1955-1965 Tätigkeit in der Elektroindustrie bei der Firma SEL AG in Pforzheim, davon sieben Jahre als Leiter einer Ent- wicklungsabteilung für elektronische Fernschreibtechnik. Ab 1965 Dozent für Physik und Elektronik an der Staatlichen Ingenieurschule in Ravensburg (heute Fachhochschule Ravensburg-Weingarten). 1983 Ruhestand. Neben den naturwissenschaftlich-technischen Lehrfächern vertrat er seit 1969 in regelmäßigen Sondervorlesun- gen an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten auch das Lehrgebiet Parapsychologie und Parapsychophysik und setzt dies auch in den folgenden Jahren fort. Der Autor veröffentlichte zahlreiche Zeitschriftenartikel, Bro- schüren und Bücher über die verschiedensten parapsychologischen Themen. Daneben erschienen über das "Insti- tut für den wissenschaftlichen Film" in Göttingen von ihm zwei Filme über "Paranormale Heilmethoden auf den Philippinen". Hierfür erhielt er 1974 von der "Associazone Italiana Scientifica di Metapsichica" den "Ernesto Bozzano-Preis" und 1988 den "1. Schweizer Preis" von der Schweizerischen Stiftung für Parapsychologie. Einführung Bei der Erörterung der Frage des irdischen Todes und des eventuell möglichen Fortlebens danach wird häufig die Redensart gebraucht: "Von den Toten ist ja noch keiner zurückgekommen". Sofern mit die- ser Aussage eine dauernde Rückkehr gemeint wird und man von einer möglicherweise eintretenden Reinkarnation 1 absieht, stimmt dieser Ausspruch natürlich. Für kurze Zeiten sind dagegen Verstorbe- ne, die man landläufig als "tot" bezeichnete, schon in zahllosen Fällen auf diese Erde zurückgekehrt. Das geschah entweder in voller körperlicher Gestalt, u. a. bei sogenannten Materialisationsmedien oder aber überwiegend durch vorübergehende Inbesitznahme des Körpers von noch auf dieser Erde lebenden Menschen, die wir als medial bezeichnen. Deren Steuerungszentrum oder ihr menschlicher Willen lassen sich erfahrungsgemäß unter bestimmten Umständen mehr oder weniger stark ausschal- ten und durch einen fremden Willen ersetzen. Das ist in gewissen Fällen schon unter lebenden Men- schen möglich, nämlich durch den Vorgang der sogenannten Hypnose 2 . In besonderem Maße aber können Verstorbene, sogenannte "Geistwesen", den Willen und das Wachbewußtsein von dazu veran- 1 Reinkarnation: Wiederkehr auf diese Erde in dem Körper eines neugeborenen Kindes, eine Annahme, die u. a. Hindus und Buddhisten vertreten, die aber auch in der Parapsychologie als Hypothese eine Rolle spielt. 2 Hypnose (von griech. hypnos = Schlaf) ist eine durch Einrede eines anderen Menschen bewirkte Ausschaltung des normalen Wachbewußtseins und der Entscheidungsfähigkeit und eine weitgehende Unterwerfung unter den Willen des Hypnotiseurs.

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